Tag Archiv:Übung

Ein wunderbarer Tag zum Üben

Heute ist ein wunderbarer Tag zum Üben, sich des Lebens und der Verbundenheit mit dem Tao zu erfreuen.
Heute ist der Tag. Jetzt ist die Zeit. Hier leben wir.

Spielerisch auf Entdeckungsreise zu gehen, ist eine schöne innere Ausrichtung. Aufmerksam nachspüren und Spannungen beobachten, um sie auf die Dauer durch das Üben lösen zu lernen. Die Verbundenheit von Körper und Geist an sich erfahren, und so Selbstkultur  – Daoyin – pflegen.

Innehalten und Nachspüren beim Qi Gong

Ruhe und Sammlung

Heute dürfen wir spielerisch lernen. Dieser Moment gilt; Vergangenheit und Zukunft sind Gedanken.

Dankbar nehmen wir die Energie des Himmels und der Erde in uns auf, auf der wir gut verwurzelt stehen. In sanften fließenden Bewegungen suchen wir unsere Ausrichtung.

Das Qi wecken

Ruhe und Bewegung gehen nahtlos ineinander über, aufmerksam spüren wir den Bewegungen nach, das Qi wird geweckt.

Bewußt und entspannt vollziehen wir die Figuren, die so typisch sind für das Qi Gong oder Taiji.

Im Abendlicht an der Elbe

Immer dran bleiben

Das Nachspüren und somit Leiten des Qi stellt die Verbindung zwischen unserem Geist, unserer Vorstellungskraft und Energie her. Achtsamkeit bei den Bewegungen des Körpers und des Geistes läßt mit der Zeit die Übung zur Lebenspflege werden.

Nach dem Barfußgang

Nach dem Barfußgang

Motivation und Zeiten des Pausierens vom Üben

Manchmal ergibt sich eine längere Pause beim Üben. Man möchte klären, wie/wohin das Üben ausgerichtet sein soll. Und dafür braucht man Abstand und Ruhe. In fortgeschrittenem Alter möchte man wissen, wofür so viele Stunden auf die Bewegung verwendet werden. Vielleicht traut man seinen ersten Überlegungen und Erfahrungen nicht ganz über den Weg und braucht daher mehr Zeit.

Eine Pause vom Üben ist ganz normal und sollte auch nicht zu ernst genommen werden. Sie ist keine Rechtfertigung dafür, daß es „ja doch keinen Sinn macht“. Weil ich gestern nicht geübt hab, muß ich mir heute kein schlechtes Gewissen machen und mich dadurch weiter demotivieren.

Freude an der Bewegung

Eines weiß ich genau: Die Freude an der Bewegung steht mir an erster Stelle vor anderen Sport-Zielen. Und es ist mir nach vielen Jahren der Beobachtung deutlich geworden, daß ein Nachlassen an der Freude an der Bewegung immer ein schlechtes Zeichen ist. Mag der erste Impuls vor dem Üben auch ein abwehrender gewesen sein, spätestens nach einer viertel Stunde des Übens hab ich wieder Freude daran.  Und die trägt über den Tag hinaus.

Mir ist klar geworden, daß ich dem Üben der Achtsamkeit immer mehr Raum geben möchte. In ruhiger und bewegter Weise. Sprich: Neben Qi Gong soll Meditation und Yoga deutlich öfter in meinem Programm vorkommen.

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