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Einstimmung zur Meditation mit Mantra

Einstimmungstext für eine Meditation in der Gruppe mit Mantra

Meditation über dem Meer


Wir sind aufrecht und still wie ein Berg.

Unsere leicht geöffneten Hände und Schultern ruhen entspannt. Mit etwas eingezogenem Kinn ruht unser Kopf in vollkommenem Gleichgewicht auf unserem Nacken.

Wir schließen die Augen, schauen nach innen und entspannen das Gesicht. Unsere Lippen sind gelöst und wir lassen die Zunge ruhig liegen.

Tief im Bauch spüren wir den Atem kommen und gehen. Sanft streicht der Luftstrom an der Nase ein und aus. Wir lassen Gedanken und Geräusche vorbeiziehen, ohne sie zu beurteilen.

Wir fühlen uns am Schopf wie zum Himmel gezogen, lassen unser Gewicht sinken und sitzen aufrecht und wach. Wir verweilen einfach in gelassener Achtsamkeit.

Wir bringen den Geist heim.

Lassen los.

Und entspannen.

Wir erkennen wo unser Atem beginnt und lassen uns vom Qi durchströmen. Nachdem es sich ausatmet, lassen wir los. Immer wieder erkennen wir die Ruhe bevor es sich erneut einatmet. Gelassen und offen erleben wir das Kommen und Gehen des Atems.

Wir stellen uns Buddha, den „Erwachten“ vor. Wir betrachten sein Gesicht und spüren seinen Blick voller Weisheit und Mitgefühl. Tiefe Reinheit und unendliche Güte strahlen von ihm aus. Wir schauen ihm in die Augen und erbitten seinen Segen. Voller Dankbarkeit verweilen wir ruhig in seinem Geist und schöpfen daraus Kraft.

Wir öffnen ein wenig die Augen und schauen mit offenem und mitfühlendem Blick vor uns auf den Boden. Voll dankbarer Freude singen wir: OM AH HUM — VAJRA GURU – PADMA – SIDDHI HUM

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Wir erkennen unsere kostbare Möglichkeit, zahllosen Wesen mit den Mitteln eines Buddhas helfen zu können. Wir erinnern uns der Vergänglichkeit aller Dinge. Frühere Taten, Worte und Gedanken wurden zu unserer heutigen Welt. Wir säen ständig die Samen für unsere Zukunft.

Voll Vertrauen sagen wir: Mögen alle Wesen die innerste Natur des Geistes erkennen. Mögen sie frei sein von Leid, mögen sie die Ursachen von Glück erfahren. Möge die Kraft dieser Praxis dazu beitragen, Frieden zu bringen und alle Wesen vom Leid zu befreien.

Der Qi Gong-Stand

Das Qi fließt frei zum Himmel, mit der Erde verwurzelt.

Qi Gong findet allermeist im Stehen statt und daher ist der Qi Gong-Stand von ganz besonderer Wichtigkeit. Ein Anfänger wird lange nicht begreifen, wie die einzelnen Ausrichtungen zusammenspielen müssen, damit der Stand entspannt sein kann.

So wie angespannte Schultern niemals entspannte Hände und frei bewegliche Arme ergeben können, so müssen ebenfalls Becken und Hüften in belastetem wie unbelastetem Zustand frei sein, damit die Beine einen sicheren Stand erbringen können. Die Wechselwirkungen sind schwer in Worte zu fassen und wären mühsam zu lesen. Daher hier nur ein paar allgemeine Hinweise, der wichtigste zuerst: Den Schwerpunkt in die „Sprudelnden Quelle“ – Akkupunktur Punkt Yongquan Niere 1, mittig zum hinteren Ende des Fußballen hin – fallen lassen. Sobald Gewicht auf den Boden gebracht wird, sollte es in diesem Punkt gefühlt werden, gleichgültig ob beim Einbeinstand, im Bogenschritt oder in Bewegung, solange wie die ganze Fußsohle mit dem Boden Kontakt haben soll.

Yongquan - Sprudelnde Quelle - Akkupunktur Punkt Niere 1

Schwerpunkt in die Sprudelnde Quelle legen

Mit der Streckung der Wirbelsäule fließt das Qi besser .
Die Atmung ist tief und langsam und sollte – bei weich geschlossenem
Mund, die Zunge am oberen Gaumen – nur durch die Nase erfolgen.
Alle Bewegungen sind ruhig, weich, rund, leicht und entspannt.
Die Atmung bleibt fließend und der Bewegung angepasst.

Verwurzelt und ruhig

Verwurzelt und ruhig

Unseren Rücken kennen wir nur wenig

Wie wir uns im Alltag halten und unsere Wirbelsäule gebrauchen, ist den wenigsten bewußt. Unsere Körperbewußtheit für unsere Rückseite ist idR dürftig ausgeprägt. Daher bedarf es langen Übens, bis wir uns ein wenig besser damit auskennen, wie wir mit der Schwerkraft und der Ausrichtung unserer Wirbelsäule klarkommen. Es ist schnell verloren gegangen, was wir als Krabbelkinder konnten. Wir können diesen Komfort jedoch wieder erlangen. Und zwar mit dem Wunsch, durch so wenig wie möglich überflüssige Spannung unsere Beweglichkeit zu bremsen.  Wir müssen spüren lernen, was wir bewegungsmäßig tatsächlich tun. Die Übungen des Qi Gong und der Wiedererwerb der gut im Gleichgewicht ausgeführten Bewegung haben sehr viel mit der Leichtigkeit unseres Alltags zu tun. Die gefühlte Last kann sich gewaltig verringern.

Ausrichtung der WS beim Qi Gong Stand

Ausrichtung der WS beim Qi Gong Stand

Der Qi Gong-Stand ist die Basis der Stehmeditation

Qi Gong findet zwar bei weitem nicht nur unbeweglich im Stand an einer Stelle statt, aber dabei lassen sich die Feinheiten und Prinzipien am besten erspüren. Es empfiehlt sich, immer wieder die verschiedensten Standhaltungen, auch ganz ungewöhnliche und verrenkte einzunehmen, um das Gefühl für die Balance in Ruhe und Bewegung zu verinnerlichen und automatisch zu „verdrahten“. Bei der Stehmeditation wird man nicht steif. Die Lenkung der Aufmerksamkeit auf die Spannungsbereiche, also das Lenken des Qi auf Gelenke und Haltungen, führt trotz minutenlanger Unbeweglichkeit in einzelnen Positionen zu mehr Beweglichkeit.

Stehmeditation Himmel und Erde

Stehmeditation Himmel und Erde

Skilanglauf im Wendland zum Frühlingsanfang

Skilanglauf im Wendland ist im März eine Seltenheit. Aber der Winter will im Frühjahr 2013 gar nicht enden und auch der Schnee liegt immer noch ziemlich hartnäckig da. Letzte Nacht fiel das Thermometer nochmal auf -11 Grad Celsius und auch auf morgen wird es nicht besser. Zum Glück sind die letzten Tage wenigsten hell und sonnig, auch wenn ein sehr steifer Wind geht.

Skilanglauf im Wendland eine Seltenheit

Was bleibt? Die Skier unter zu schnallen und sich durch den Wald eine Loipe zu legen. In der Tat hat sich durch die verlängerte Möglichkeit zum Skilanglauf für uns Flachländer hier im Wendland schon fast ein richtiger Trainingsfortschritt im Langlauf einstellen können. Über die letzte Zeit 3-4 Mal die Woche, die Skier zu dieser Jahreszeit anlegen zu können, ist schon sehr ungewöhnlich für unsere Gegend. Leider hat es nicht dazu gereicht, daß die IGAS oder der TSV-Hitzacker sich zu einem Skilanglauf-Wettbewerb durchringen konnten. Man kann nur spekulieren warum: Die Schulferien kamen dazwischen? Es war so gemütlich hinterm Ofen? Oder man war nicht flexibel genug, von den üblichen Heimstrecken abzuweichen? Sehr Schade. Eine tolle Chance ist verpaßt worden, vielleicht für Jahre. Es hätte so viele geeignete Strecken gegeben, wenn man sich nur ein wenig bewegt hätte, zB in die Göhrde, die mit fast perfekten Schnee und Geländeverhältnissen besten geeignet gewesen wäre. Es muß ja nicht immer Reddereitz oder das Hitzacker-Umland sein.

Aber solange der Schnee liegen bleibt, mach ich weiter auf den Brettern mit dem Skilanglauf im Wendland.

 

Skilanglauf im Wendland

 

Vor einer Woche sah es so aus: Ein ruhiger kleiner Film.

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